Warum ein Stromspeicher sinnvoll ist

Photovoltaikanlagen sind eine hervorragende Möglichkeit, unabhängig vom Netzstrom Energie zu erzeugen. Dies funktioniert aber nur, solange genügend Licht vorhanden ist. Ein Stromspeicher, der überschüssige Energie zwischenspeichert, ist daher eine ideale Ergänzung zur PV-Anlage.

Dimensionierung je nach Bedarf

Ein Stromspeicher kostet derzeit je Kilowattstunde Speicherkapazität zwischen 1000 und 1500 Euro. Davon kann man gegebenenfalls Förderungen abziehen. Ob sich ein Speicher rechnet und wenn ja, in welcher Kapazität er verbaut werden sollte, hängt ganz nach dem jeweiligen Bedarf ab.

Die Beratung ist entscheidend

Eine PV-Anlage nutzt die Strahlungsenergie der Sonne, um Strom zu erzeugen. Diese Leistung reduziert sich bei bewölktem Wetter und in den Morgen- und Abendstunden.

Hier spielt ein Stromspeicher seine Stärken aus. Überschüssiger Strom wird gespeichert und bei Bedarf abgerufen.

Ein Einfamilienhaus ohne Speicher deckt im Durchschnitt ein Drittel des Strombedarfs per Photovoltaik. Diese Quote erhöht sich bei einem Stromspeicher auf 50 bis 90 Prozent.

Ob sich ein Speicher auszahlt, hängt also sehr vom jeweiligen Nutzungsprofil und der Ausrichtung der PV-Anlage ab.

Tipps für Stromspeicher

 Stromspeicher kann man bei bestehenden PV-Anlagen meistens problemlos nachrüsten. Vielfach zahlt es sich aber aus, bereits bei der Konfiguration der Gesamtanlage einen Speicher einzuplanen. Sollen etwa der Wechselrichter bzw. das Speichermodul eine Notstromfunktion oder ein intelligentes Lademanagement unterstützen, muss das schon in der Konzeption berücksichtigt werden.

In jedem Fall empfiehlt sich Check vor Ort, um bestimmte Fragen zu klären.

  • Wann ist mit welchen Stromverbräuchen zu rechnen?
  • Brauche ich eine Notstromfunktion?
  • Plane ich die Anschaffung eines Elektroautos?
  • Ist für den Speicher ausreichend Platz vorhanden?
  • Wie hoch ist die Einspeisevergütung im Verhältnis zu den Kosten des Speichers?